Trauerarbeit mit Memory-Quilts

Wer trauert, weiß was es bedeutet sich von Kleidungsstücken der/des Verstorbenen zu trennen.

Es ist sehr schmerzhaft.

Das Bedürfnis mit der/dem Verstorbenen innerlich verbunden weiter zu leben, ist da. Es gibt viele Rituale, wie das für einen nahen Angehörigen möglich ist.

Ein aktiver Weg ist, aus den Kleidungsstücken der/des Verstorbenen etwas Neues entstehen zu lassen.

Das Berühren der Kleidung fällt uns oft schon schwer, weil sie uns an viele Situationen im Leben erinnern, die wir nicht vergessen wollen.

Es gilt behutsam die Erinnerungen zu wecken, über die Kleidung zu sprechen.

Anschließend erarbeitet jede/r seinen kleinen Memory-Quilt aus diesen Stoffen.

Der Bezug der eigenen Trauergeschichte steht dabei im Vordergrund.

Für wen ist das interessant?

  • Für Frauen und Männer, die den schlimmen Verlust eines geliebten Menschen ertragen müssen.
  • Diese Tätigkeit dient zur eigenen Entwicklung und fördert die Heilung der eigenen Trauer.
  • Die Trauer kann so intensiv gespürt und ausgelebt werden.

Ohne Leistungsdruck, kein „Richtig“/“Falsch“, es wird nicht beurteilt, sondern einfach wahrgenommen.

Es kann ein Weg sein, die Trauer zu bewältigen, bzw. zu bearbeiten

Die Kunst ist Antwort des Menschen auf sein Schicksal: Ein genau gezieltes Träumen der Seele.

Rudolf Krämer Badoni (dt. Schriftsteller)

Kreativität kann man nicht aufbrauchen, je mehr sich ihrer bedienen, desto mehr wächst sie.

 

Maya Angelou

Weitere Informationen erhalten Sie über Lydia Dölker
www.Trauerbegleitung-Doelker.de